Liebe Freundinnen und Freunde der Astrologischen Arbeitsgemeinschaft!
Ein turbulentes Jahr mit häufig wechselnden Perspektiven und Irritationen geht zu Ende. Tendenzen, die wir seit längerem global erleben, verstärken sich: Bei zunehmender Spaltung von Gesellschaften schwindet das friedliche Miteinander. Schleichend verändert sich das Demokratieverständnis, Rechtspopulismus und Autokraten sind auf dem Vormarsch. Die Wirtschaft stagniert, das Klima kippt und die rasanten technischen und medizinischen Entwicklungen erscheinen uns immer unberechenbarer in ihren Folgen. Die exorbitanten Explosionen in der Finanzwelt - besser gesagt der Schulden - deuten auf eine schleichende oder plötzliche Korrektur. Politisch sind die Führer in Europa ratlos, unentschlossen und uneinig. Trump, Putin und Xi halten nichts von Rechtsstaatlichkeit, sondern treiben rücksichtslose Machtpolitik im Hinblick auf ihre eigenen Vorteile. Europa ist für diese Machtblöcke nur im Hinblick auf deren eigene wirtschaftliche Interessen von Bedeutung. Europa steht vor schwierigen Herausforderungen.
Die Konstellationen der Planeten zeigen kreative Potentiale an. Pluto im Zeichen Wassermann verbinden wir der Erwartung eines solidarischen Miteinanders, was auch zahllose weltweit und privat tätige Hilfsdienste unermüdlich leisten. Da aber Pluto in Wassermann auch die Individualisierung der Verantwortung - sprich Eigenverantwortung - fordert, werden Sicherheiten, die manche Gesellschaftsstrukturen bislang bieten, zukünftig weniger helfen und der Einzelne wird mehr auf sich gestellt sein. Begleitend hierzu wird der neue Saturn-Neptun-Zyklus - mit Beginn auf der kosmischen Spalte im Zeichen Widder - verstärkt Solidarität in Gesellschaften einfordern, um mit den wachsenden Problemen miteinander leben zu können.
Die Jahrhundertkonstellation, das Dreieck aus Uranus, Neptun und Pluto, begleitet uns noch bis Ende 2028. Dieses harmonische Energiepotential lässt auf zunehmende globale Solidarität hoffen, wozu insbesondere die aktuellen bedeutenden technischen Entwicklungen dienen sollten. Ein nicht solidarisch gelebter Neptun in Widder kann allerdings auch "luftige" Ideen von Pluto und Uranus aus den Luftzeichen sozusagen im Widder-Feuer verbrennen und in Enttäuschungen, Irritationen oder Chaos verwandeln.
Menschen, die von diesen Konstellationen individuell betroffen sind, spüren vielleicht vermehrt Zweifel, Energiemangel oder Auflösungskräfte. Andererseits kann sich Neptuns Euphorie und Heilkraft melden, was zur Verwirklichung eines lang gehegten Wunsches führt und dann mit Saturns Ausdauer realisiert werden kann. Vielleicht sind diese Möglichkeiten auch zwei bedeutsame Phasen im Leben: Erst eine Zwangspause und dann Aufbruch in eine von überholten Zwängen befreite Zukunft!
Wo kann sich der Einzelne in diesen bewegten Zeiten orientieren, wo uns Desinformationen, sinnlose Werbung oder populistische Versprechungen in Scheinwelten verführen wollen? Die Antwort: Die Orientierung sollten wir in uns selbst finden, in unseren familiären Wurzeln und auch in Verbindungen zu geistig verwandten Menschen. Wir lassen Probleme, die auf uns zukommen, möglichst dort, wo sie entstehen. Wir nutzen unsere Energien für uns selbst und zeigen uns dort solidarisch, wo unser Herz anschlägt.
Mit herzlichen Grüßen
Dieter Gollong Eva-Maria Hill Angelika Schmidt-Gollong